Willkommen auf meiner Prachtfinkenseite











Hallo liebe(r) Sportsfreund(in) willkommen auf meiner Internetseite ich freue mich das Du mich aufgerufen hast.      

Solange ich denken kann, züchte ich Federvieh. Schon als Kind in meiner Schulzeit züchtete ich Farbtauben und später nach meiner Berufsausbildung, begann ich Brieftauben zu züchten. 25 Jahre blieb ich diesen schönen Hobby treu, das ich die letzten 10 Jahre sehr erfolgreich ausübte. Da der Brieftaubensport ein sehr zeitintensiv und auch ein sehr kostspieliges Hobby ist, habe ich mich 1995 schweren Herzens dazu entschlossen dieses Hobby aufzugeben. 1996 hatte ich erstmals in meinen Leben keinerelei gefiederdes Getier, da versuchte ich mich als Hobbygärtner bis ich im Herbst zufällig bei eine Kleintierzüchter zu tun hatte, der auch u.a. in einer Aussenvoliere Wellensittiche züchtete. Ich konnte als Vogelfreund vom treiben der putzigen Gesellen nicht genug bekommen und hatte schon den Gedanken einen zu kaufen, als mein Sohn den Vorschlag machte ein Pärchen zu erwerben um sie in der leeren großen Brieftaubenvoliere (49m²)  fliegen zu lassen, war ich natürlich sofort damit einverstanden. Damals dachten wir noch nicht ans Züchten, trotzdem bauten wir zwei Nistkästen und hängten sie in der Voliere auf. Der ganzen Familie gefielen unsere beiden Blaugescheckten, die sich in der großen Voliere sofort wohl und heimisch fühlten. Nach ungefähr 3 Wochen fiel mir auf das die Henne fehlte und wenn sie nicht aus-
gebüchst war, konnte sie nur in einen der beiden Nistkästen sein. Beim Kontrollieren der Kästen war die Überraschung und die Freude groß, denn die Henne saß bereits auf drei Eiern, von den acht die sie insgesamt gelegt hatte und von denen sieben Junge geschlüpft und großgezogen wurden. Nun hatten wir schon eine kleine Vogelschar, die wir im Januar 1997 bei einer Fahrt nach Meppel (Holland) um 60 Stück vergrößerten. Von nun an ging die Post ab. In den umgebauten Taubenboxen die Optimalgröße 85x50x60 cm hatten fingen wir nachdem wir die Zuchtgenehmigung vom Landratsamt hatten zu züchten an. Das frühere sogenannte Taubenhaus, das in Massivbauweise, Doppelstöckig mit Zentralheizung, Kalt- und Warmwasser, Luftionen und UV-Licht (Vitaluxröhren) ausgestattet war, wurde so nach und nach zum Vogelhaus umgebaut. So wurden noch 3 Kleinvolieren mit einer Bodenfläche von ca. 6,00 m² x 2,20 m hoch sowie 32 Boxen in unter-
schiedlichen größen eingebaut, von denen die kleinsten 85x50x60 cm hatten, in denen wir nun Wellensittiche züchteten.
Einmal auf den Geschmack gekommen, probierte wir nun alles mögliche das platzmäßig in unser Vogelhaus passte aus.
So versuchte ich es mit Stein- Reb- und Zwerghühneren, Mandarinenenten (habe großen Gartenteich mit 100m² Folie)
Eurowachtel, Wildtauben usw. , doch alles wurde wieder trotz guter Zuchterfolge abgeschafft, da ich merkte, dass für meine Platzverhältnisse diese Tiere doch nicht das richtige sind und ihnen auch keine artgerechte Haltung bieten konnte.
Auf einem Vogelmarkt in der näheren Umgebung, sah ich Diamanttäubchen die mir als Taubenbegeisterden sofort gefielen, erwarb ich 2 Paare in wildfarben, die ich zu Hause angekommen paarweise in Einzeloxen setzte. Der Zuchterfolg lies nicht lange auf sich warten und so beschloss ich 1999 mir Diamanttäubchen-Schecken zuzulegen. Das Unterfangen war schwieriger als ich dachte, und so suchte ich in der Geflügelbörse und den AZ-Nachrichten sowie in einschlägiger Fachliteratur nach geeigneten Tieren, die damals sehr spärlich angeboten wurden. Nach viel Mühe und langer Suche, fand ich schließlich doch zwei Züchter die Schecken züchteten von denen ich jeweils 10 Stück kaufte, damals 150 DM/Stück.
Nach und nach begann ich die Wellensittichzucht zu reduzieren und die Täubchenzucht aufzubauen. 1997 hatte ich zusätzlich zur Wellensittichzucht auch schon mit meiner jetzigen Prachtfinkenzucht in den drei beschrieben Kleinvolieren begonnen. Angefangen wurde wie die meisten von uns die Prachtfinken züchten mit Jap. Mövchen, Zebrafinken, Binsenastrilden ect. denen Goulds, Gemalde Amadinen und verschiedene Papageiamadinen folgten. So hatte ich als ich 1999 mit der Diamanttäubchenzucht befasste schon 21 verschiedene Rassen. Da es keinerlei Literatur über Diamanttäubchenzucht gab und ich keine große Erfahrung hatte ausser die über Brieftaubenzucht, versuchte ich alles was ich über die Täubchenzucht finden konnte zusammen zu tragen. Ich suchte im Internet, blätterte alle möglichen Fachzeitschriften und Fachbücher nach möglichen Artikel durch, lies mir sogar eine Proschüre aus Amereika schicken die
sehr für Bilder über die bis dahin bekannten Farbschläge erhielt. Aus meinen jahrelangen Erfahrungen mit Brieftauben deren Haltung, Krankheiten usw. und aus meinen bisher gewonnenen Erkenntnissen sowie aus den gesammelten Unterlagen, schrieb ich 2001 selbst eine Proschüre über Diamanttäubchen die ich zwar nicht veröffentlichte doch jeden der bei mir Täubchen erwarb als Starthilfe mitschickte. - Weiteres auf der Seite "MEINE ZUCHT"
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